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15.05.2019, 20:00 Uhr
Kommunalwahl 2019
Kandidatenvorstellung in Steinheim
Am Mittwoch, den 15.Mai stellten sich die Kreis- und Gemeinderatskandidaten der Bevölkerung von Steinheim vor. Leider war diese Veranstaltung nicht so besucht wie gewünscht.

Der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Steinheim, Werner Rosenkranz, begrüßte die Steinheimer Bürger und ging auch auf die Wichtigkeit der Europawahl ein. Die Vorstellungsrunde der Kandidaten stand als nächstes auf der Tagesordnung.

Im Anschluss zeigte der Fraktionsvorsitzende Guido Rieberger auf, was in der letzten Amtsperiode der CDU Gemeinderäte alles passiert ist und wofür die Fraktion stand und in Zukunft stehen wird.

In den letzten zehn Jahren flossen viele Gelder in die Kinderbetreuung. Da sich die Zeiten geändert haben, werden viel mehr Plätze für die Kinder benötigt. Es besteht für die Eltern ein Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze ab dem ersten Geburtstag. Hier muss auch weiter in die Kinderbetreuung investiert werden. Die CDU-Gemeinderäte unterstützen dieses Vorgehen.

Es wurde auch viel in unsere Hillerschule investiert. Der Schulstandort Steinheim ist gesichert und wird derzeit noch weiter ausgebaut. Unsere Schule ist mittlerweile so attraktiv, dass viele Schüler aus den umliegenden Gemeinden nach Steinheim kommen. Derzeit stehen weitere Umbaumaßnahmen an um die Ganztagesbetreuung zu sichern. Auch der Bau der Mensa war sehr wichtig. Es speisen pro Tag im Durchschnitt 130 Schüler in der Mensa.

In Sachen Wohnungsbau muss in Steinheim auch etwas getan werden. Bauplätze und sozial verträgliche Wohnungen müssen angegangen werden. Es muss ein ausgewogenes Angebot an Bauplätzen und Mietwohnungen geschaffen werden. Ziel ist, die innerörtliche Verdichtung mit Mietwohnungen und im Königsbronner Feld weitere Bauplätze anzubieten. Ein Wegzug junger Familien, die wegen fehlender Bauplätze in anderen Gemeinden bauen, muss verhindert werden.

Große Investitionen stehen in der Zukunft bei der Straßensanierung an. In diesem Zuge werden auch die Hochwasserschutzmaßnahmen voranschreiten. Neue und größere Kanäle werden dazu eingebaut um das Wasser schnell aus Steinheim zu bringen.  Auch das schnelle Internet wird in diesem Zuge vorbereitet. Es werden Leerrohre mit eingezogen.

 Zu einer attraktiven Gemeinde gehört auch ein vielfältiges Vereinsangebot. Die CDU Gemeinderäte unterstützen die Förderung des Ehrenamtes und der Vereine. Dies zeigt sich aktuell im neuen Vereinszentrum des TV Steinheim. Dieser benötigt dringend neue Umkleideräume, einen Raum für die Geschäftsstelle und einen funktionellen Mehrzweckraum. Dieses Vorhaben unterstützen die CDU Gemeinderäte und sind für eine finanzielle Förderung und ggf. auch für eine Bürgschaft.

 Der Weg zu einem sanften Tourismus (z.B. Meteorkraterrundwanderweg) hat sich bewährt und bringt vor allem viele Tagesbesucher in die Gemeinde.

Von einem Bürger kam die Frage, ob alle Bauplätze im neuen Industriegebiet verkauft sind? Guido Rieberger beantwortete dies und sagte, dass es einige Anfragen gebe und auch schon Grundstücke verkauft sind. So liegen auch Anfragen für einen Vollsortimenter wie Edeka und REWE vor. Ziel ist es dabei auch einen Drogeriemarkt nach Steinheim zu holen.

 Eine weitere Frage war, warum keine Bauplätze in den letzten Jahren vorgehalten wurden. Auch hier gab es eine Antwort. Zuerst wurde auf die innerörtliche Bebauung geachtet. Hier gibt es einige Freiflächen. Neue Bauflächen am Ortsrand zu schaffen, ist im Meteorkrater schwierig. Weitere Grundstückskäufe für Baugebiete gestalten sich als sehr schwierig, nicht jeder Grundstücksbesitzer ist sofort zum Verkauf bereit. Dies braucht auch Zeit.

Ein Dorfentwicklungsprojekt für Steinheim und Söhnstetten wurde gerade angestoßen und soll als Konzept für die nächsten Jahre zur Gemeindeentwicklung beitragen.

 Guido Rieberger betonte, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten motiviert, engagiert, offen für Kritik, Anregungen und Veränderungen sind. Ehrlichkeit und Respekt sind für uns selbstverständlich. Wir wollen eine saubere und nachvollziehbare Kommunalpolitik machen. Wahlzielt ist, weiterhin mit acht Gemeinderäten vertreten zu sein.

Er wünschte sich, dass auch das weibliche Geschlecht wieder mehr im Gemeinderat vertreten ist. Den beiden weiblichen CDU-Kandidatinnen Melanie Kutschke-Frye und Hester Rapp-von der Kooij wünschte er dabei besonders viele Stimmen.