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14.05.2019, 20:00 Uhr
Kommunalwahl 2019
Kandidatenvorstellung in Söhnstetten
Am Dienstag, den 14. Mai stellten sich die Kreis- und Gemeinderatskandidaten der CDU-Liste der Bevölkerung von Söhnstetten in der Brauerei Gaststätte Hirsch vor.

Nach der Begrüßung durch Werner Rosenkranz, in welcher er auch auf die Wichtigkeit der Europawahl einging, stellten sich die einzelnen Kandidaten den Bürgern vor. Thorsten Schulze zeigte daraufhin auf, was alles in der letzten Amtsperiode der CDU Gemeinderäte passiert ist und wofür die Fraktion in Zukunft stehen wird. Als ganz wichtig bezeichnete er den Bau des Kinderhauses Schneckenhäusle. Dass auch dieser Bau nicht ausreicht, zeigt die lange Warteliste. So werden in naher Zukunft drei neue Gruppen geschaffen.

Die Wentalhalle ist nach der Sanierung eine der besten Hallen im Kreisgebiet. Dass auch die Sanierung der Hillerschule eine wichtige Investition war zeigt, dass viele Schüler aus den umliegenden Gemeinden unsere Schule besuchen. Die Schüleranzahl ist derzeit auf einem Stand von 650. Der Bau der Mensa war ebenfalls sehr wichtig. Im Schnitt nutzen täglich 130 Schüler den Mittagstisch. Thorsten Schulze bekräftigte, dass auch der Schulstandort Söhnstetten gehalten werden muss. Die Sanierung und Erweiterung des Rathauses waren ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Gemeinde Steinheim.

Die innerörtliche Bebauung muss weiter fortschreiten. Neue Baugebiete müssen ebenfalls geschaffen werden. Ebenso bezahlbarer Wohnraum.

Der Weg zu einem sanften Tourismus (z.B. Meteorkraterrundwanderweg) hat sich bewährt und bringt vor allem viele Tagesbesucher in die Gemeinde.

In der Diskussionsrunde kam von einem Bürger die Frage auf, ob denn der Standort Schule als Kindergarten gestorben sei. Daraufhin antwortete Guido Rieberger, dass dieser Standort nicht gestorben sei, aber um kurzfristig etwas aufzubauen, das evangelische Gemeindehaus der schnellere Weg sei.

Ein weiterer Diskussionspunkt war der geplante Vollsortimenter im Steinheimer Gewerbegebiet. Hier wurde sehr offen darüber diskutiert, was dafür und was dagegenspreche.

Dass für Söhnstetten von Seiten des Gemeinderats zu wenig gemacht wird, war auch ein Thema. Hier mussten die derzeitigen Gemeinderäte widersprechen. Dies sei so nicht richtig.

Es wurde angemerkt, dass der Wirtschaftsstandort Söhnstetten einfach selber zu schwach sei. Die Bürger regten an, dass in Söhnstetten mehr Industrie angesiedelt werden muss, um dies zu beheben.

Zum Abschluss kam noch die Frage auf, was im Entwicklungskonzept alles betrachtet wird. Guido Rieberger gab darüber Auskunft.